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Aphenius Rechtliches

Datenschutzerklärung

Aphenius wird als Abo betrieben. Das Denken, die Stimme und das Nachschlagen laufen über einen Server des Anbieters — den Relay. Du hostest nichts, und auf deinem Gerät liegt kein Anbieterschlüssel. Verantwortlich für die Verarbeitung deiner Daten ist deshalb der Anbieter, nicht du.

Diese Erklärung beschreibt die tatsächlichen Datenwege von Aphenius. Sie nennt auch Grenzen und noch nicht verfügbare Funktionen, statt sie wegzulassen.

Stand: 23.08.2026

Entwurf — vor dem Verkaufsstart fachlich zu prüfen

Diese Seite beschreibt wahrheitsgemäß, was die Software heute tut. Sie ist keine Rechtsberatung und keine Zusicherung, dass die Verarbeitung in dieser Form zulässig oder die Erklärung vollständig ist. Vor dem ersten entgeltlichen Angebot muss eine fachkundige Person sie prüfen.

Alle amberfarben umrandeten Felder sind Platzhalter: Angaben, die nur der Anbieter kennt. Sie werden hier nicht geraten. Abschnitt 14 listet zusätzlich, was die Software heute noch nicht kann — das ist die Liste, die vor dem Verkaufsstart abgearbeitet werden muss.

Verantwortlicher

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist der Anbieter, der den Relay betreibt:

Name / Firma einschließlich Rechtsform
Anschrift
E-Mail-Adresse für Datenschutzanfragen

Ob ein Datenschutzbeauftragter zu benennen ist: benannt oder nicht erforderlich — rechtlich zu klären

Die vollständige Anbieterkennzeichnung steht im Impressum.

Wie Aphenius aufgebaut ist

Aphenius besteht aus zwei Teilen, und der Unterschied entscheidet darüber, wer welche Daten sieht:

  • Die Anwendung auf deinem Gerät — die Windows-App am Bildschirmrand oder Aphenius im Browser. Hier entsteht alles: das Gespräch, das Zuhören, der Blick auf deinen Bildschirm.
  • Der Relay — ein Server des Anbieters. Er führt dein Konto, rechnet dein Tageskontingent ab und reicht Anfragen an externe Anbieter weiter. Er hält die Zugänge zu diesen Anbietern, damit sie nicht auf deinem Gerät liegen müssen.

Deine Anwendung spricht ausschließlich mit dem Relay — nie direkt mit einem Sprachmodell-Anbieter. Der Relay baut jede ausgehende Anfrage neu auf und übernimmt dabei keine Kopfzeilen aus deiner Anfrage; er kann auch keine Zieladresse entgegennehmen, die dein Gerät bestimmt.

Der Relay führt genau eine Datenbank. Alles, was er dauerhaft speichert, steht im nächsten Abschnitt — vollständig: Der Relay schreibt in fünfundvierzig Tabellen. Fünfunddreissig davon gehören Konten, und die Liste unten deckt alle fünfunddreissig ab (die Zeile „Gespräche“ steht für zwei: das Verzeichnis und die einzelnen Nachrichten; die Zeile „Bestellungen“ steht für fünf: die Bestellung selbst, ihre Posten, Zahlungen, Rechnungen und Rückgaben — alle fünf sind heute leer, es gibt noch nichts zu kaufen). Die übrigen zehn gehören keinem Konto und enthalten nichts über dich: der gemeinsame Kachel-Katalog, der Katalog der mietbaren Fertigkeiten (er enthält unsere Texte, nicht deine Daten), die drei Tabellen des Betreiber-Bereichs — die eingestellten Werte des Dienstes, das Änderungsprotokoll dieser Einstellungen (es nennt den Betreiber, nicht dich) und die verschlüsselt abgelegten Zugänge zu den externen Anbietern —, seit dem 16. August 2026 drei Tabellen, die der Anbieter über sich selbst führt: seine offenen Handgriffe, seine eigenen Abonnements und seine Anbieterangaben nach § 5 DDG — alle drei stehen unten in der Liste, damit sie nicht ungenannt bleiben; ein Konto kommt in ihnen nicht vor —, und seit dem 18. August 2026 der Zähler für fortlaufende Rechnungsnummern (eine einzige Zeile mit einer Zahl, ohne jeden Personenbezug) — und seit dem 19. August 2026 das Verzeichnis der Stimmen, die wir für Aphenius haben entwerfen lassen (Name und Beschreibung der Stimme, nichts von dir; sie steht unten in der Liste).

Was der Relay speichert

Dein Gespräch wird abgelegt — verschlüsselt. Ton und Bild gar nicht.

Seit das Gesprächsprotokoll am Konto hängt, schreibt der Relay deine Fragen und Aphenius' Antworten in seine Datenbank, damit du dasselbe Gespräch auf jedem deiner Geräte weiterführen kannst. Sie liegen dort verschlüsselt. Wir halten einen Notschlüssel, damit wir dir helfen können, wenn du dein Passwort vergisst — was das genau heißt, steht in Abschnitt 12. Im freien Plan werden die Zeilen nach 30 Tagen selbsttätig entfernt; im Pro-Plan gibt es heute keine Frist. Nicht gespeichert werden Sprachaufnahmen, Bildschirmausschnitte und Kamerabilder — für sie alle gibt es keine Tabelle und keinen Schreibweg.

Was vor dem 13. August 2026 geschrieben wurde, lag im Klartext in der Datenbank. Das lässt sich nicht nachträglich ändern, und wir stellen es auch nicht so dar: Diese älteren Zeilen bleiben lesbar und sind als solche gekennzeichnet. Verschlüsselt ist, was seither dazukommt.

Alles, was der Relay dauerhaft in seiner Datenbank hält
Bereich Was genau Wozu
Konto E-Mail-Adresse, Passwort als Streuwert mit eigenem Salz (nie im Klartext), Plan (frei oder Pro), Status, Rolle, Anlagedatum. Anmeldung und Vertragsdurchführung.
Gerätebindung Je angemeldetem Gerät: ein Streuwert der Gerätekennung, ein von dir vergebener Name, erstes und letztes Gesehen-Datum. Die Gerätekennung selbst wird nicht gespeichert — siehe unten. Begrenzt die Zahl der Geräte je Konto und macht ein gestohlenes Sitzungstoken auf fremder Hardware wertlos.
Sitzungen Ein Streuwert des Anmeldetokens, das Konto, das gebundene Gerät, Ausstellungs- und Ablaufzeitpunkt. Das Token selbst liegt nur bei dir. Angemeldet bleiben — und sofort abmelden können: Das Löschen der Zeile macht das Token in derselben Sekunde ungültig.
Tageskontingent Je Konto und Kalendertag vier Zahlen: verbrauchtes Modellgeld, vorgelesene Zeichen, Zahl der Suchen, verbrauchte Funken. Tagesgrenze des Plans, Schutz vor Ausreißern.
Einzelposten Je Vorgang: Zeitpunkt, Art (Denken, Stimme, Suche), Betrag, verwendetes Modell. Kein Inhalt — nicht deine Frage, nicht die Antwort, nicht der gesuchte Begriff. Damit eine Beschwerde über eine Abrechnung beantwortbar ist.
Zuhör-Messung Je Konto und Kalendertag zwei Zahlen: wie viele Zeichen das Zuhören über den Dienst ergeben hat und wie viele Rufe es waren. Kein Inhalt — nicht, was gesagt wurde. Die Messung, an der entschieden wird, ob das Zuhören eine eigene Tagesgrenze braucht, statt sich eine mit der Stimme zu teilen.
Notizen Text, Farbe, angeheftet ja/nein, Zeitstempel. Was du selbst ablegst.
Aufgaben Text, erledigt ja/nein, Termin, Priorität, Wiederholung, übergeordnete Aufgabe, Zeitstempel. Was du selbst ablegst.
Lesezeichen Adresse, Titel, Schlagworte, deine Anmerkung, Lesestatus, Zeitpunkt. Was du selbst ablegst.
Gedächtnis Merksätze über dich, dazu die Herkunft (von dir gesagt, vom Modell vorgeschlagen, unbekannt, aus fremdem Text), die Quelle und ob der Satz erst vorgeschlagen oder schon angenommen ist. Damit dieselbe Aphenius dich auf allen deinen Geräten kennt. Von allem, was gespeichert wird, ist das der persönlichste Teil.
Konto-Einstellungen Deine eine Zustimmung „Aphenius darf nach draußen, solange das Abo läuft“, deine individuellen Abweichungen für die Fähigkeiten der Klasse II und die Kontovorgabe „Nur Anbieter in der EU“ — jeweils mit dem Zeitpunkt der letzten Änderung. Damit dieselbe kontoweite Stellung im Browser und auf deinen Geräten gilt. Ein neues Konto beginnt sicher mit Nein; Gerätefreigaben wie Kamera, Mikrofon oder Bildschirmzugriff gehören ausdrücklich nicht in diese Zeile. Ist der EU-Filter an, nimmt der Relay den festen EU-Eingang des Modellvermittlers; ist dort kein Weg verfügbar, bricht der Ruf ab, statt außerhalb der EU auszuweichen.
Sinn-Verweise Je Notiz und je Merksatz, den du dafür freigegeben hast: eine Reihe von 1024 Zahlen, in denen ein Modell die Bedeutung des Textes festhält — dazu der Name des Modells und ein Prüfwert des Textes. Kein Text. Aus den Zahlen lässt sich kein Satz zurückrechnen; sie bedeuten nur etwas im Vergleich mit anderen Zahlen desselben Modells. Damit die Suche nach Sinn geht und nicht nur nach Worten: Wer nach „was mag ich zum Nachtisch“ sucht, soll den Merksatz über den Zwetschgenkuchen finden. Nur mit deiner ausdrücklichen Erlaubnis — sie ist ab Werk aus, dein Text geht dafür einmal an den Anbieter, und wenn du sie zurückziehst, werden diese Zahlen gelöscht. Deine Gespräche sind ausgenommen: Sie liegen verschlüsselt, und ein solcher Verweis wäre ein unverschlüsselter Schatten davon.
Wünsche Art (Wunsch, Fehler, Idee), dein Text, die verwendete Aphenius-Fassung, Status und die Antwort des Anbieters. Wenn du etwas meldest. Diese Einträge sind bewusst nicht rein privat: der Anbieter liest sie — sonst könnte er nicht antworten.
Kommentare Dein Text zu einem Baustein, an welchem, der Stand (wartet auf Freischaltung / freigeschaltet / verborgen) und die Antwort des Anbieters. Wenn du zu einem Baustein etwas schreibst. Freigeschaltete Kommentare sind öffentlich — ohne deinen Namen, ohne deine Adresse. Löschst du dein Konto, gehen sie mit.
Werkstatt-Einreichungen Wenn du ein Werk zur Prüfung einreichst: Art, Name, dein Satz an den Prüfer, das Manifest (die Daten deines Werks — darin steht auch der Satz, der später im Laden am Werk erscheint), dein Preiswunsch, der Stand (wartet / zugelassen / abgelehnt / zurückgezogen) und der Satz des Betreibers. Der Anbieter liest jedes Werk, bevor es jemand sieht — erst die Zulassung stellt es in den Laden, unter deinem Handle. Löschst du dein Konto, gehen deine Einreichungen mit; ein bereits zugelassenes Werk bleibt im Laden stehen (gekauftes verfällt nie), mit deinem Handle als Andenken.
Eigene Fassungen Wenn du ein Werk aus dem Laden für dich umbaust: Art, Name, das Manifest und die Herkunft (Name und Handle des Originals). Sie wirkt auf deinem Wesen und wird von niemandem geprüft — weil sie niemand sieht: nicht der Anbieter, kein anderes Konto und auch nicht der Mensch, von dem das Original stammt. In deiner Auskunft steht sie. Löschst du dein Konto, geht sie mit.
Module Welche Kacheln du installiert hast, ob sie aktiv sind und wie du sie eingestellt hast. Deine Oberfläche auf allen Geräten gleich.
Geschenke Offene Geschenk-Angebote anderer Konten an dich: wer (der Handle des Absenders — oder seine E-Mail-Adresse, wenn er keinen gewählt hat), was und wann. Nimmst du an, wird daraus ein Eintrag in deinen Modulen mit dem Absender als Herkunft; lehnst du ab, verschwindet die Zeile. Damit dir jemand etwas für dein Wesen schenken kann — du entscheidest, ob du es annimmst. Nichts wird ohne dein Zutun installiert.
Fertigkeiten Welche mietbaren Fertigkeiten du gebucht hast, seit wann und ob sie aktiv sind. Nicht deren Anweisungstext — der gehört uns, bleibt auf dem Server und steht auch in deinem Datenpaket nicht. Damit das Gebuchte auf allen Geräten wirkt.
Bestellungen Falls du je etwas kaufst: was, wann, zu welchem beim Kauf festgehaltenen Preis und Steuersatz, dazu Zahlungen, die fortlaufende Rechnungsnummer und Rückgaben. Heute gibt es nichts zu kaufen — es gibt keine Kasse, kein Preis ist wirksam, und diese Tabellen sind leer. Damit ein späterer Kauf eine nachprüfbare Rechnung hat: Der Preis wird beim Kauf festgehalten und ändert sich nicht mit dem Laden. Löschst du dein Konto, gehen die Zeilen heute mit.
Päckchen Welche Päckchen dir gehören, aus welchem Fächer, woraufhin du sie bekommen hast, ob sie offen sind und was darin lag. Dazu der Samen, den du selbst setzen kannst. Damit du nachrechnen kannst, was drin war: Ein Fächer nennt seine Stücke vorher vollständig — es gibt hier keine Wahrscheinlichkeit und keine Niete. Der Beleg zum Nachrechnen hängt an jedem geöffneten Päckchen.
Gesammelte Sachen Was dein Wesen besitzt und was es davon trägt, samt den Werten, die daran hängen. Damit das Getragene auf allen deinen Geräten wirkt — im Begleiter wie in den Spielen.
Erlebtes Wetter Welcher Zustand bei deinem Wesen gerade läuft oder gelaufen ist (Regen, Schnee, Sturm, Tornado, Frostnacht, Umsorgen), wie stark und wann. Kein freier Text. Damit ein begonnener Zustand seine Dauer wirklich hat und nicht mit dem Schliessen des Fensters verschwindet.
Gassenfenster Dein Fenster auf dem Ring: der Platz, den der Dienst dir vergeben hat, der Farbton und der Gruss, den du gewählt hast, dazu wann du es aufgemacht und wann zuletzt geändert hast, und ein Vermerk, ob der Betreiber dein Fenster verborgen hat (dann sehen die Nachbarn es nicht; du siehst den Vermerk an deinem eigenen Fenster, und an deinen Daten ändert er nichts). Kein freier Text — Gruss und Farbton sind eine Auswahl aus einer festen Liste. Damit die Nachbarn ein Fenster sehen, das nach dir aussieht. Du machst es jederzeit wieder zu (Konto → Gasse); dann ist der Platz weg.
Nachbarwinken Wenn dir jemand gewunken hat: sein Platz, das gewählte Wort und wann. Auch hier kein freier Text. In deinem Datenpaket steht der Absender als Platz und nicht als Handle — in deiner Auskunft hat der Name eines anderen Menschen nichts verloren. Damit du siehst, dass jemand da war. Ein zweites Winken derselben Person ersetzt das erste; du räumst jedes einzeln weg.
Gespräche Titel und Zeitstempel jedes Gesprächs, dazu jede Nachricht — deine Fragen und Aphenius' Antworten — mit Rolle, Zeitpunkt und dem Gerät, von dem sie kam. Der Text selbst ist verschlüsselt; Zeitpunkt, Rolle und Gerät sind es nicht. Nicht dabei: Aphenius' Gedanken-Zwischenschritte und ein Satz, den der Anbieter abgebrochen hat. Damit du dasselbe Gespräch auf jedem deiner Geräte weiterführen kannst. Frist: 30 Tage im freien Plan, im Pro-Plan heute keine.
Schlüssel deines Kontos Der Schlüssel, mit dem dein Gespräch verschlüsselt ist — zweifach verpackt, einmal mit deinem Passwort und einmal mit unserem Notschlüssel. Der Schlüssel selbst steht nirgends offen in der Datenbank. Damit du an deinen Verlauf kommst — und damit wir dir helfen können, wenn du dein Passwort vergisst. Dieser Eintrag ist der einzige, den der Datenexport nicht mitgibt: Wer die Verpackung in der Hand hält, kann dein Passwort in aller Ruhe durchprobieren.
Wiederherstellungen Wann jemand mit dem Notschlüssel deinen Verlauf geöffnet hat, und mit welcher Begründung. Damit du es erfährst. Diese Zeilen stehen in deiner Auskunft — ohne sie wäre der Notschlüssel ein Versprechen ohne Gegenprobe.
Fernaufträge Wenn dein PC für dich antwortet: die Frage (verschlüsselt), welches Gerät sie stellt, welches sie bearbeitet, Status und Frist. Damit dein Telefon deinen eigenen PC fragen kann. Ein Auftrag läuft nach zwei Minuten ab, wenn ihn niemand beantwortet; die beendete Zeile wird einen Tag später weggeräumt.
Offene Handgriffe des Anbieters Ein Notizzettel des Anbieters für sich selbst: was am Dienst noch zu tun ist, woher die Notiz stammt (ein Arbeitsschritt, ein Gespräch im Team), ob sie erledigt oder verworfen wurde, und wann. Keine Kundendaten — kein Konto, keine E-Mail, kein Bezug auf einen bestimmten Menschen. Damit Vorhaben am Dienst nicht verlorengehen. Steht hier nur der Vollständigkeit halber: In deiner Auskunft nach Art. 15 taucht diese Tabelle nicht auf, weil nichts von dir darin steht.
Abonnements des Anbieters Die eigenen laufenden Kosten: Anbietername, Betrag, Währung, monatlich oder jährlich, Fälligkeit, Kündigungsweg, eine Notiz. Keine Kundendaten — es sind unsere Rechnungen, nicht deine, und kein Betrag darin löst eine Zahlung aus. Damit der Anbieter seine eigenen Verträge im Blick behält. Auch diese Tabelle enthält nichts über dich und kommt in deiner Auskunft nicht vor.
Anbieterangaben des Anbieters Genau eine Zeile: Name und Rechtsform, Anschrift, Land, E-Mail-Adresse und ein zweiter Kontaktweg, dazu — falls vorhanden — Vertretungsberechtigter, Registereintrag, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Aufsichtsbehörde und der nach § 18 Medienstaatsvertrag Verantwortliche. Keine Kundendaten — das sind die Angaben, die nach § 5 DDG ohnehin öffentlich im Impressum stehen sollen. Damit der Anbieter sie selbst pflegen kann, statt dafür eine Datei ändern zu müssen. Sind sie vollständig, zeigt das Impressum sie; solange nicht, sagt es, dass es ein Entwurf ist. In deiner Auskunft kommt diese Tabelle nicht vor, weil nichts von dir darin steht.
Aphenius' entworfene Stimmen Welche Stimmen wir für Aphenius haben entwerfen lassen: die Kennung beim Sprachdienst, der Name, den wir ihr gegeben haben, und die Beschreibung, aus der sie entstanden ist — etwa „ruhige deutsche Frauenstimme, Ende zwanzig, warm, eher langsam“. Keine Kundendaten — das ist die Stimme des Produkts, kein Satz von dir, und niemand ausser dem Anbieter kann hier etwas eintragen. Damit dir Aphenius sagen kann, wessen Stimme du hörst: eine eigens für sie entworfene oder eine aus der Bibliothek des Sprachdienstes geliehene. In deiner Auskunft kommt diese Tabelle nicht vor, weil nichts von dir darin steht.

Passwort und Gerätekennung

Dein Passwort wird nicht gespeichert. Gespeichert wird ein mit scrypt abgeleiteter Streuwert und ein dafür zufällig erzeugtes Salz je Konto. Aus beidem lässt sich das Passwort nicht zurückrechnen; bei der Anmeldung wird nur neu gerechnet und verglichen.

Ähnlich bei der Gerätebindung: Deine Anwendung schickt eine Gerätekennung mit. Der Relay legt davon nicht den Rohwert ab, sondern einen Streuwert (HMAC-SHA256 mit einem abgeleiteten, serverseitigen Schlüssel). Das genügt, um dasselbe Gerät wiederzuerkennen, taugt aber nicht, um dein Gerät anderswo wiederzufinden — und wer die Datenbank in die Hände bekäme, könnte den Rohwert daraus nicht gewinnen. Der Streuwert verlässt den Server nie: Die Außenform eines Geräteeintrags enthält ihn ausdrücklich nicht.

Der Anruf des Aktualisierers

Die Anwendung fragt eine Minute nach dem Start und danach alle sechs Stunden beim Server des Betreibers nach, ob es eine neue Fassung gibt. Dabei kommen dort an: die installierte Fassungsnummer, das Betriebssystem, die Prozessor-Architektur — und, wie bei jedem Netzabruf, deine IP-Adresse. Kein Konto, keine Gerätekennung, kein Inhalt. Der Abruf geht an den Betreiber selbst, nicht an einen Dritten aus der Tabelle in Abschnitt 06.

Was auf deinem Gerät bleibt

Ein großer Teil dessen, was Aphenius über deinen Alltag mitbekommt, verlässt deinen Rechner nie. Das ist der ehrlichste Teil dieser Erklärung — und der, den eine Vorlage nie enthalten würde. Die Windows-Anwendung legt ihre Dateien unter deinem Nutzerkonto ab (in den Ordnern von com.snowl.kira sowie in deinen Bildern und Dokumenten).

Was die Anwendung auf deinem Gerät hält
Was Inhalt Wie lange Geht es hinaus?
Das laufende Gespräch Auf diesem Gerät nur im Arbeitsspeicher — hier wird nichts auf Platte geschrieben. Beim Dienst liegt es dagegen sehr wohl: siehe die Zeile Gespräche in Abschnitt 3. Auf dem Gerät bis zum Beenden oder Zurücksetzen. Die letzten Züge reisen als Zusammenhang mit jeder Frage mit.
Anfragenprotokoll Deine Fragen im Wortlaut, auf 300 Zeichen gekürzt, mit Zeitpunkt. Als heikel erkannte Fragen werden nur gezählt, ohne Wortlaut. 14 Tage, danach beim nächsten Schreiben selbsttätig verworfen. Nein. Es dient nur dazu, dir Kacheln für wiederkehrende Fragen vorzuschlagen.
Lokales Gedächtnis Merksätze mit Herkunftsstufe und Bereich (Arbeit, Spiel, Persönlich). Bis du sie löschst. Ja — siehe den Kasten unten.
Betriebsprotokoll Was Aphenius wann getan hat. Kein Inhalt: keine Frage, keine Antwort, kein Merksatz, kein Fenstertitel, kein Dateiname. Programmnamen stehen darin bewusst. Bis zur Größengrenze, dann rollt es in eine Vorgängerdatei. Nein. Im Privat-Modus schreibt es gar nicht erst.
Leseprotokoll Je Vorgang: Zeitpunkt, Programmname, Zeichen- und Elementzahl — kein gelesener Text. Die letzten 200 Zeilen. Nein.
Blicke (Fensterbilder, gezeigte Bilder, Kamerabilder) Verkleinerte Bildschirmausschnitte, die Aphenius ansehen sollte — und seit dem 19. August 2026 auch Bilder, die du ihr selbst gibst (eingefügt, hineingezogen, ausgewählt) sowie einzelne Bilder aus deiner Kamera, wenn du dort auslöst. Alle drei landen im selben Ordner, verkleinert auf dieselbe Breite, und unterliegen derselben Frist. Ein zweiter Ordner würde von „Alles löschen“ nicht erfasst.
Vom Kamerabild wird nur das eine ausgelöste Bild abgelegt. Es gibt keine Aufzeichnung: Solange die Kamera läuft, existiert der Bildstrom nur im Fenster und berührt keine Datei.
7 Tage oder 200 MB, was zuerst greift; das letzte Stündchen bleibt unangetastet. Aufgeräumt wird beim Start und beim Schreiben. Ja, verkleinert — siehe den Kasten unten.
Ausschnitte und Mitschnitte Bilder und kurze Bewegtbilder, die du aufnimmst, in deinem Bilder-Ordner. Unbefristet — hierfür gibt es kein Aufräumen. Nur, wenn du sie selbst weitergibst.
Kacheln, Flocken, Geräteakte Vorlagen für wiederkehrende Fragen; kurzlebige Merkzettel an fremden Fenstern (höchstens drei, spätestens nach zwei Stunden fort). Kacheln bis zum Löschen; Flocken haben gar keine Datei. Nein. Der Fenstertitel einer Flocke wird nirgends festgehalten.
Das Wesen (wesen.json) Genom-Startwert und Ei-Band, der Geburtstag, der Name, den du ihm gibst, was es schon erlebt hat — Momente, Vielfalt, erste Male und erreichte Stufen, mit Zeitstempel je Art —, seine Freischaltungen samt Erlebnis-Zählwerk, die Kerne verzehrter Früchte mit dem Farbton-Versatz und der Spiegel der Geschenke, die es erhalten hat. Unbefristet — mit Absicht: Die Datei übersteht auch „Alles löschen“. Der Knopf räumt Spuren, nicht das Wesen. Der Name: ja — er steht im Systemtext und reist mit jeder Frage zum Sprachmodell. Alles Übrige nur, wenn du es beim Umzug selbst mitnimmst.
Der Ton bleibt auf deinem Gerät — solange das lokale Hörmodell da ist.

Wenn du sprichst und das Erkennungsmodell auf deinem Rechner liegt (rund 670 MB, es wird erst auf deine Anforderung geholt), wird der Ton dort in Worte verwandelt. Dann wird kein Audio übertragen und keines gespeichert; hinaus geht nur, was als Anrede an Aphenius erkannt wurde, und zwar als Text. Mitgehörtes verlässt nicht einmal als Text das Mikrofonmodul.

Fehlt das lokale Modell, reist der gesprochene Abschnitt selbst — als Audio an unseren Dienst, der ihn nur zur Erkennung an den Anbieter weiterreicht (beauftragt ohne Speicherung und ohne Verwendung zum Training; die Schlüssel hält der Dienst, nie dein Gerät). Aphenius sagt dir das einmal, bevor der erste Abschnitt reist. Das Zuhören ist ab Werk ausgeschaltet, und im Privat-Modus läuft nichts — weder lokal noch zum Dienst.

Umgekehrt geht zur Sprachausgabe nur Aphenius' Antworttext hinaus — nie deine Stimme.

Zwei Dinge gehen sehr wohl hinaus — und das gehört gesagt.

Dein Gedächtnis. Merksätze, die Aphenius abruft, stehen wörtlich in ihrem Systemtext und reisen damit bei jeder Frage mit zum Sprachmodell. Wer „liegt auf meinem Rechner“ liest, schließt leicht das Gegenteil — deshalb steht es hier so deutlich.

Der Blick. Löst du ihn aus, wird ein Bild deines Fensters auf 1280 Pixel Breite verkleinert und der Frage angehängt. Die Roh-Pixel verlassen den Rechner nie, das verkleinerte Bild schon. Es bleibt nicht im Gesprächsverlauf stehen und wird deshalb nicht bei jeder Folgefrage erneut übertragen. Aphenius liest ein Fenster immer zuerst — das Bild ist der Rückfall, wenn Lesen nicht geht.

Ein Bild, das du ihr gibst. Seit dem 19. August 2026 kannst du Aphenius ein Bild zeigen: eingefügt aus der Zwischenablage, in die Eingabezeile gezogen oder über den Bild-Knopf ausgewählt. Dafür gilt alles, was oben für den Blick steht, und zwar wortwörtlich derselbe Weg: Es wird auf 1280 Pixel Breite verkleinert, im selben Ordner abgelegt, mit der nächsten Frage an das Sprachmodell übertragen, steht danach nicht im Gesprächsverlauf und fällt unter dieselbe Frist und denselben Löschknopf. Der Schalter „Blick“ hält es genauso zurück wie einen Bildschirmausschnitt, und im Privat-Modus geht es überhaupt nicht hinaus — Aphenius sagt dann, dass sie hier nichts ansehen kann. Angenommen werden nur PNG und JPEG bis 32 MB und höchstens 40 Millionen Bildpunkte; diese Grenzen stehen fest im Programm und lassen sich nicht heraufsetzen.

Die Kamera — und die Frage, die ein Mensch dazu stellt.

Sieht Aphenius mich die ganze Zeit? Nein. Die Kamera ist ab Werk abgeschaltet. Wer sie einschaltet, hat damit noch keine laufende Kamera: Sie geht erst auf, wenn du im Panel die Kamerakarte öffnest, und sie geht wieder aus, sobald du sie schliesst, sobald das Panel zugeht, sobald ein Spiel in den Vollbildmodus geht, sobald du den Privat-Modus anwirfst und sobald du den Schalter wieder umlegst. Solange sie läuft, siehst du ihr Bild und den Satz „Die Kamera läuft“ — und zwar an der Anwendung selbst, nicht nur am Lämpchen der Kamera.

Das ist keine Absichtserklärung, sondern die Bauform: Der Bildstrom gehört dem Vorschaubild in dieser Karte. Ist die Karte weg, ist der Strom beendet. Und die Erlaubnis selbst hängt nicht am Fenster, sondern am Kern: Er entscheidet bei jeder einzelnen Anfrage neu — anhand deines Schalters und des Privat-Modus — und lässt den eingebauten Browser diese Antwort ausdrücklich nicht speichern. Ein einmal gegebenes „Ja“ kann deshalb nicht liegen bleiben.

Es gibt keine Aufzeichnung und keinen Ton. Kein Video wird mitgeschnitten; das Mikrofon des eingebauten Browsers ist fest verschlossen. Auf die Platte kommt nur das eine Bild, das du selbst auslöst — und für das gilt danach alles, was oben für den Blick steht: derselbe Ordner, dieselbe Frist von 7 Tagen, derselbe Löschknopf, derselbe Weg zum Sprachmodell mit deiner nächsten Frage.

Ein Schalter, der wirklich stoppt.

Der Privat-Modus beendet Mikrofon, Kamera, Blick und Nachschlagen sofort — nicht erst bei der nächsten Frage: Der Datenstrom des Mikrofons wird tatsächlich beendet, eine laufende Kamera wird fallen gelassen, und eine bereits gemachte Lesung wird verworfen. Jede Fähigkeit lässt sich zusätzlich einzeln abschalten.

„Alles löschen“ sagt dir, was es nicht anfasst.

Der Löschknopf zeigt zwei getrennte Listen: Das hier verschwindet und Das bleibt liegen. Diese Trennung ist im Bauprozess abgesichert — ein Prüfschritt bricht den Bau ab, wenn wieder alles unter der ersten Überschrift landet. Entstanden ist er aus einem echten Fehler: Die Ablage des eingebauten Browsers stand einmal unter „verschwindet“ und verschwand nicht.

Liegen bleiben heute: die Ablage des eingebauten Browsers (dort kann auch deine Anmeldung bei Aphenius im Browser stecken), das Wesen selbst, deine Einstellungen und das Spracherkennungsmodell. Und: Der Knopf meldet dich beim Relay nur ab — er löscht dort nichts. Siehe Abschnitt 14.

Was Aphenius vor dem Versand filtert

Bevor Aphenius ein Fenster ansieht oder daraus zitiert, laufen zwei voneinander unabhängige Sperren. Beide blockieren — sie schwärzen nicht und schicken nichts Verstümmeltes hinaus.

Der Riegel: bestimmte Fenster sieht sie gar nicht erst an

Anhand von Programmname und Fenstertitel erkennt Aphenius vier Bereiche und hält davor an, bevor sie irgendetwas liest oder aufnimmt:

  • Geld — Banken, Sparkassen, Zahlungsdienste, Kryptobörsen, alles rund um Überweisung und TAN.
  • Gesundheit — Befunde, Diagnosen, Rezepte, Krankenkassen, Praxisportale, Psychotherapie, Schwangerschaft.
  • Bewerbung und Arbeit — Anschreiben, Lebenslauf, Kündigung, Jobportale, Arbeitsagentur.
  • Zugänge — Passwortverwaltungen, Authenticator-Apps, Wiederherstellungsschlüssel.

Die Erkennung greift am Wortanfang, nicht in der Wortmitte: „Bankverbindung“ trifft, „Datenbank“ nicht. Geprüft wird auch, was über dem Zielfenster liegt — ein Bankfenster vor einem harmlosen Fenster hält Aphenius ebenso an. Bei einem Merkzettel, den Aphenius an ein fremdes Fenster geheftet hat, wird alle zwei Sekunden neu geprüft: Wer im selben Reiter zur Bank wechselt, soll Aphenius' Marke nicht auf dem Kontoauszug haben.

Bei Gesundheit und Bewerbung sagt Aphenius nur „Da sehe ich nicht hin“ — ohne Begründung. Der Grund wäre bereits die halbe Auskunft.

Der Inhaltsfilter: bestimmte Werte gehen nicht hinaus

Der Riegel geht nach dem Thema, dieser Filter ausdrücklich nach dem Wert. Hat Aphenius ein Fenster gelesen, prüft sie den Text, bevor er an ein Sprachmodell geht:

  • Kontonummern (IBAN) — mit Prüfziffernrechnung, nicht nach Aussehen.
  • Zahlungskartennummern — Form, Kartenprüfsumme und, bei ungruppierten Ziffernfolgen, ein passendes Wort in der Nähe.
  • Kontostände — ein Wort wie Saldo, Guthaben oder Depotwert mit einem Betrag im Umfeld.
  • Schlüssel und Token — erkennbare Formen, etwa signierte Zugangstoken.

Findet er etwas, sagt Aphenius es auch so: „Das lese ich, aber ich schicke es nicht weiter. In diesem Fenster stehen Kontodaten.“

Was beim Lesen von vornherein nicht anfällt

Aphenius liest ein Fenster über die Barrierefreiheits-Schnittstelle von Windows — und zwar bewusst unvollständig: Inhalte von Eingabefeldern werden gar nicht erst abgefragt, Passwortfelder fallen samt Beschriftung heraus, bevor sie angesehen werden, und alles, was gerade nicht sichtbar ist, bleibt draußen. Aphenius liest außerdem nie ihr eigenes Fenster. Umfang und Dauer sind gedeckelt.

Auf der Serverseite

Bevor der Relay eine Zeile in sein Protokoll schreibt, schwärzt er Felder, deren Name auf ein Geheimnis hindeutet — und zusätzlich alles, was aussieht wie ein Schlüssel, selbst wenn das Feld harmlos heißt. Die Regel ist bewusst grobmaschig: Ein zu stark geschwärztes Protokollfeld kostet eine Rückfrage, ein durchgesickerter Schlüssel kostet den Schlüssel.

Ein Filter ist kein Versprechen.

Er erkennt Muster, nicht Bedeutung. Zu den bekannten blinden Flecken gehören mehrwortige Wiederherstellungssätze, manche Anbieterschlüssel, Zusammensetzungen wie „Kontostandsanzeige“, eine nackte Kartennummer ohne erklärendes Wort daneben.

Und vor allem: Was du selbst Aphenius erzählst, geht hinaus. Der Filter fängt das Versehen ab — nicht die Absicht.

Wohin Daten hinausgehen

Nach außen geht der Relay auf fünf Wegen, und die Tabelle nennt jeden einzeln. Drei davon sind fest hinterlegte Adressen — OpenRouter, ElevenLabs, Serper. Für sie gilt eine harte Schranke: Jede ausgehende Anfrage wird gegen eine Liste erlaubter Wirtsnamen geprüft, und eine Weiterleitung wird als Fehler behandelt statt verfolgt — sonst führte der zweite Aufruf an der Prüfung vorbei.

Die beiden anderen sind keine festen Adressen, sondern Wege: die Seite, die du lesen lässt, und die Konnektoren — fremde Werkzeugdienste, die der Betreiber von Hand einträgt. Auch dort bestimmt nie dein Gerät die Adresse: Deine Anwendung nennt höchstens einen Namen, und welche Adresse zu welchem Namen gehört, wird beim Start des Dienstes einmal festgelegt und danach eingefroren. Ist kein Konnektor eingetragen, gibt es diesen Weg nicht.

Ein Weg führt ausdrücklich nicht hinaus, und weil er trotzdem deine Worte weiterreicht, steht er hier: der tiefe Rat. Er gibt deine Frage an einen Denkapparat — hausintern Maschinenraum genannt —, der auf demselben Rechner laufen muss; der Relay weist jede Adresse ab, die nicht auf diesen Rechner selbst zeigt. Deine Frage verlässt dabei also den Server nicht. Was dieser Denkapparat danach seinerseits tut, ist ein eigenes System des Anbieters und keine Übermittlung an einen Dritten aus dieser Tabelle. Ist keiner eingerichtet, gibt der Relay deine Frage niemandem und sagt es dir.

Empfänger, Übermittlungsinhalt und Zweck
Empfänger Was übermittelt wird Wozu Sitz & Auftragsverarbeitung
OpenRouter
openrouter.ai
Deine Nachricht, bis zu sechs vorangegangene Züge des Gesprächs, Aphenius' Systemtext (darin auch Merksätze aus deinem Gedächtnis) und — wenn du es auslöst — Fenstertitel und Bildschirmausschnitte von deinem Rechner. Seit dem 19.08.2026 ausserdem Bilder, die du selbst gibst, und einzelne Bilder aus deiner Kamera — jeweils nur das eine, das du auslöst, verkleinert auf 1280 Pixel Breite. Ein Kamerabild zeigt in aller Regel dein Zimmer und oft dich selbst; es geht nur hinaus, wenn du im Panel den Auslöser drückst und die Frage danach abschickst. Und — jeweils nur auf deinen eigenen Anstoß — drei weitere Inhalte: die Beschreibung eines Bildes, das du mit /bild malen lässt; der Text einer Datei, die du selbst gibst (bis 20 000 Zeichen je Datei — die Datei selbst reist nicht); und für eine Abschrift die ganze Tonaufnahme, die du dafür aussuchst — samt der Stimmen anderer, die darauf zu hören sind. OpenRouter leitet das an den Anbieter des gewählten Modells weiter. Die Antwort erzeugen. Welches Modell verwendet wird, entscheidet der Relay; deine Anwendung nennt nur eine Absicht und nie ein Modell. Sitz und Vertrag zur Auftragsverarbeitung eintragen
ElevenLabs
api.elevenlabs.io
Der vorzulesende Text und die Kennung der gewählten Stimme. Kein Konto, keine Kennung, kein Gesprächsverlauf. Die Länge ist serverseitig begrenzt.
Seit dem 19.08.2026 ausserdem: die Beschreibung eines Klangs, den du mit /klang bestellst — also der Satz, den du dafür tippst, höchstens 400 Zeichen. Ebenfalls ohne Konto und ohne Verlauf.
Und die Beschreibung eines Musikstücks (höchstens 500 Zeichen), wenn du eines bestellst. Diese Tür ist zurzeit zu: Ob dein Betreiber dir ein erzeugtes Stück weitergeben darf, ist eine offene Rechtsfrage. Solange sie offen ist, geht auch nichts hinaus.
Aphenius' Stimme erzeugen. Nur, wenn die Sprachausgabe eingeschaltet ist.
Und kurze Geräusche erzeugen, wenn du sie bestellst.
Und ein Stück Musik — erst, wenn dein Betreiber diese Tür aufmacht.
Sitz und Vertrag zur Auftragsverarbeitung eintragen
Dieser Anbieter kennt einen Modus ohne Protokollierung („Zero Retention“). Er gilt laut seiner Dokumentation (geprüft am 19.08.2026) nicht für die Klang-Erzeugung und ist ausserdem Enterprise-Kunden vorbehalten. Deine Klangbeschreibung bleibt dort also im Protokoll. Wir schicken den Schalter nicht mit, statt ihn vorzutäuschen. Dasselbe gilt für eine Musikbeschreibung, sobald diese Tür offen ist.
Serper
google.serper.dev
Der Suchbegriff — also oft der halbe Gedanke, den du gerade fasst. Sprache und Region stehen fest auf Deutsch und sind bewusst keine Angabe, die dein Gerät bestimmen kann. Nachschlagen im Web. Nur, wenn du eine Suche auslöst oder zulässt. Sitz und Vertrag zur Auftragsverarbeitung eintragen
Bei einer Prüfung am 12.08.2026 ließen sich Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen dieses Anbieters nicht abrufen (404).
Aufgerufene Webseiten Nichts über dich. Die Seite wird vom Relay geladen, nicht von deinem Rechner: Sie sieht die Adresse des Servers und dessen Erkennungszeichen (KiraRelay/<Fassung>), nicht deine IP-Adresse und nicht deinen Browser. Eine Seite lesen, die Aphenius zitieren soll.
Konnektoren
Adressen eintragen, sobald welche eingerichtet sind
Das, was das jeweilige Werkzeug für seinen Auftrag braucht — also der Teil deiner Frage, den Aphenius an das Werkzeug weitergibt. Welche Werkzeuge das sind, trägt der Betreiber ein; was nicht ausdrücklich freigegeben ist, bleibt gesperrt. Deine Anwendung kann keinen neuen hinzufügen. Fremde Werkzeuge benutzen (Werkzeugbus). Anbieter, Sitz und Vertrag zur Auftragsverarbeitung je Konnektor eintragen
Solange kein Konnektor eingetragen ist, findet hier keine Übermittlung statt.
Tiefer Rat (Denkapparat) Deine Frage an den tiefen Rat, im Wortlaut. Sie verlässt den Server nicht: Der Relay gibt sie nur an einen Dienst auf demselben Rechner und weist jede andere Adresse ab. Eine ausführliche Antwort auf eine einzelne, schwere Frage. Keine Übermittlung an einen Dritten — derselbe Rechner, derselbe Verantwortliche.
Netz-Zwischenstelle Der Zugang läuft über einen Tunneldienst vor dem Server. Er sieht die Verbindungsdaten jeder Anfrage, darunter deine IP-Adresse. Erreichbarkeit und Abwehr von Überlast. Anbieter, Sitz und Vertrag zur Auftragsverarbeitung eintragen
Serverbetrieb (Hosting) Der Server hält die Datenbank aus Abschnitt 3 und deren Sicherungen. Betrieb des Relays. Anbieter, Land und Standort des Rechenzentrums sowie Vertrag zur Auftragsverarbeitung eintragen
An dieser Angabe hängt, ob überhaupt eine Übermittlung in ein Drittland vorliegt — siehe Abschnitt 14.

Werden dabei Daten in ein Land außerhalb der EU und des EWR übermittelt, ist die Grundlage der Übermittlung je Empfänger anzugeben:

Rechtsgrundlage der Drittlandübermittlung je Empfänger — rechtlich zu prüfen

Was OpenRouter nicht mitbekommt

Damit derselbe Modell-Anbieter aufeinanderfolgende Fragen zusammenhängend behandeln kann, schickt der Relay eine Sitzungskennung mit. Das ist nicht deine Kontokennung, sondern ein daraus abgeleiteter Streuwert mit Tagesstempel: Er ist innerhalb eines Tages gleich und ab Mitternacht ein anderer. Ein Konto lässt sich darüber nicht über Wochen wiedererkennen.

Der Relay gibt sich außerdem selbst als Absender aus — nicht dich. In der Statistik des Anbieters erscheint dieser Dienst, nicht der Rechner in deinem Wohnzimmer.

Was der Relay ausdrücklich abschaltet nachprüfbar

OpenRouter verteilt Anfragen über viele Anbieter mit sehr unterschiedlichen Regeln. Ohne ausdrückliche Angabe dürfen darunter auch solche sein, die Anfragen aufbewahren oder auf ihnen trainieren. Der Relay setzt deshalb bei jeder Anfrage zwei Bedingungen:

  • data_collection: 'deny' — Anbieter, die Anfragedaten für eigene Zwecke sammeln, sind ausgeschlossen.
  • zdr: true — es kommen nur Anbieter in Frage, die nichts aufbewahren („Zero Data Retention“).

Diese Bedingung ist keine Bitte, sondern ein Filter mit spürbaren Folgen: Bleibt für ein Modell kein solcher Anbieter übrig, gibt es keinen Endpunkt — nicht etwa einen schlechteren. Die betroffene Fähigkeit fällt dann vollständig aus, und Aphenius sagt das auch („kein datenschutzkonformer Anbieter“), statt still auf einen Anbieter auszuweichen, der mitschreibt.

Wo der Filter nicht greift — und was stattdessen trägt

Der Absatz darüber galt hier bis zum 19.08.2026 für jede Anfrage. Eine Messung an der lebenden Schnittstelle hat gezeigt, dass das für Bilder nicht stimmt: Beim Gespräch wirkt zdr: true wie beschrieben — ein Modell ohne solchen Anbieter wird mit einer klaren Absage abgewiesen. Beim Malen wird derselbe Block zwar gelesen (eine Vorgabe, die auf einen erfundenen Anbieternamen zeigt, führt dort ebenfalls zur Absage), die Datenschutz-Hälfte davon aber nicht angewandt: Zwei Bildmodelle ohne Zero-Retention-Endpunkt lieferten trotzdem.

Deshalb hängt die Zusage beim Malen seither nicht mehr am mitgeschickten Schalter, sondern an der Auswahl: Aphenius malt ausschliesslich mit Modellen, die OpenRouter in seiner öffentlichen Liste selbst unter Zero Retention führt. Wofür es kein solches Modell gibt, ist zu — heute betrifft das Logos mit Schrift und echte Vektorgrafiken. Wer es versucht, bekommt vor dem Absenden einen Satz, der den Grund nennt; die Beschreibung verlässt den Server dann gar nicht. Ein Betreiber kann diese beiden Türen bewusst aufmachen — dann steht es in jedem Startprotokoll.

Zusätzlich prüft der Relay beim Start gegen die öffentliche Liste der Anbieter ohne Aufbewahrung nach, ob jedes Modell seiner Routing-Tabellen darin wirklich vorkommt — seit dem 19.08.2026 für die Modelle des Gesprächs und die des Malens; bis dahin nur für die des Gesprächs. Abweichungen werden gemeldet, nicht angenommen.

Grenze der Zusage.

Der Relay setzt diese Bedingungen und prüft sie, so weit ein Aufrufer das kann. Ob ein Anbieter sich daran hält, lässt sich von hier aus nicht messen — das ist Gegenstand der Verträge, die in Abschnitt 6 noch einzutragen sind.

Dieselbe Grenze gilt für die Kontovorgabe „Nur Anbieter in der EU“ (Abschnitt 3): Der Relay kann die Jurisdiktion der Anbieter filtern — er wählt dann nur Wege über Anbieter mit Sitz in der EU und den festen EU-Eingang des Modellvermittlers —, aber er kann nicht das Blech nachweisen: Auf welcher Maschine an welchem Ort eine Anfrage am Ende wirklich rechnet, sieht von hier aus niemand. Der Filter ist eine Vertrags- und Routing-Grenze, keine Ortsmessung.

Protokolle und Sicherungen

Serverprotokoll

Der Relay schreibt je Anfrage eine Zeile in sein Betriebsprotokoll: Zeitpunkt, eine Anfragekennung, die IP-Adresse, Methode, Pfad, Statuscode und Dauer. Inhalte stehen dort nicht. Fehlermeldungen von Anbietern werden gekürzt und geschwärzt aufgenommen, weil sie regelmäßig die zurückgeschickte Anfrage enthalten.

Wie lange dieses Protokoll aufbewahrt wird, hängt an der Einrichtung des Servers:

Aufbewahrungsfrist der Serverprotokolle festlegen und eintragen

Der Auslieferer der Webseiten zählt ausserdem drei Tagessummen — Seitenabrufe des Auftritts, Download-Abrufe und Konto-Anlagen — als blosse Zahlen je Tag: ohne IP-Adresse, ohne Kennung, ohne Cookie. Aus diesen Summen lässt sich keine Person erkennen oder wiedererkennen.

Sicherungen

Von der Datenbank wird stündlich eine Kopie angelegt; die zwölf jüngsten bleiben auf dem Server liegen, ältere werden gelöscht.

Damit ein Serverausfall nicht alles mitnimmt, holt der Betreiber diese Kopien einmal täglich auf einen eigenen Rechner und bewahrt dort die 30 jüngsten auf; ältere werden auch dort gelöscht. Diese Kopien liegen verschlossen und werden nur angesehen, wenn Daten wiederhergestellt werden müssen.

Praktisch heißt das: Etwas, das du löschst, verschwindet sofort aus dem laufenden Betrieb, kann aber in einer Sicherung noch bis zu rund 30 Tage vorhanden sein und verschwindet dann von selbst. Das ist kein Nebensatz, sondern die tatsächliche Löschfrist für alles aus Abschnitt 3.

Zwecke und Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung dient dem Betrieb deines Kontos, der Beantwortung deiner Anfragen, der Abrechnung des Tageskontingents und der Sicherheit des Dienstes. Die Zuordnung zu den Rechtsgrundlagen der DSGVO — etwa Art. 6 Abs. 1 lit. b (Vertragserfüllung), lit. f (berechtigtes Interesse) oder lit. a (Einwilligung) — ist eine rechtliche Bewertung und wird hier nicht behauptet:

Rechtsgrundlage je Verarbeitung — rechtlich zu prüfen und einzutragen

Besonders zu bewerten sind dabei zwei Punkte, weil sie über das hinausgehen, was ein gewöhnlicher Dienst verarbeitet: der Blick auf den Bildschirm (Fenstertitel und Bildausschnitte können alles enthalten, was gerade offen ist — auch Daten Dritter) und das Gedächtnis (dauerhafte Aussagen über eine Person).

Speicherdauer

  • Kontodaten, Notizen, Aufgaben, Lesezeichen, Gedächtnis, Wünsche, Module, Kommentare: bis du sie löschst. Ein automatisches Aufräumen gibt es dafür nicht.
  • Konto-Einstellungen: bis du sie änderst oder dein Konto löschst. Ziehst du die Zustimmung zurück, sind alle Fähigkeiten der Klasse II sofort unwirksam. Deine einzelnen Abweichungen bleiben erhalten, damit ein späteres erneutes Zustimmen sie nicht stillschweigend überschreibt.
  • Geschenk-Angebote: bis du annimmst oder ablehnst — beides entfernt die Zeile. Ein Verfallsdatum gibt es nicht; mehr als 50 offene Angebote nimmt dein Briefkasten gar nicht erst an.
  • Gemietete Fertigkeiten: bis du kündigst — die Zuordnung wird dabei gelöscht. Bei einer Fertigkeit, die dein Plan mitbringt, bleibt stattdessen eine Aus-Markierung stehen — sonst wäre sie beim nächsten Abgleich wieder da.
  • Sinn-Verweise: bis die Zeile geht, zu der sie gehören — löschst du eine Notiz oder einen Merksatz, fällt sein Verweis mit. Dazu kommt ein zweiter Weg, den es sonst nirgends gibt: Ziehst du die Erlaubnis für die Sinnsuche zurück, wird der ganze Bestand in derselben Sekunde gelöscht — ein Handgriff für alles.
  • Eigene Fassungen: bis du sie löschst. Sie liegen nur bei dir, und niemand sonst — auch nicht der Anbieter — kann sie sehen oder entfernen.
  • Werkstatt-Einreichungen: bis dein Konto geht. Sie lassen sich zurückziehen, solange niemand entschieden hat — das beendet die Prüfung, löscht die Zeile aber nicht: Sie bleibt mit genau diesem Stand für dich lesbar, damit du später nachsehen kannst, was du eingereicht hattest und was daraus wurde (Abschnitt 13).
  • Fernaufträge: ein Auftrag läuft nach zwei Minuten ab, wenn ihn niemand beantwortet; die beendete Zeile wird einen Tag später weggeräumt. Der Inhalt liegt verschlüsselt und ist derselbe Text, der als Nachricht im Gespräch steht (Abschnitt 3).
  • Wiederherstellungen: bis dein Konto geht. Das ist Absicht: Hier steht, wann jemand mit dem Notschlüssel deinen Verlauf geöffnet hat und warum. Eine Spur, die von selbst verschwände, wäre das Versprechen aus Abschnitt 12 ohne Gegenprobe.
  • Päckchen und gesammelte Sachen: bis dein Konto geht. Das ist Absicht und nicht Bequemlichkeit: Beides ist erspielter Besitz. Eine Frist darauf hiesse, dass dir etwas wieder weggenommen wird, das du dir erarbeitet hast — und der Beleg, mit dem du ein geöffnetes Päckchen nachrechnen kannst, wäre danach nicht mehr nachprüfbar.
  • Erlebtes Wetter: ein laufender Zustand endet nach seiner eigenen Dauer (längstens ein paar Stunden); die abgelaufene Zeile wird beim nächsten Takt des Dienstes weggeräumt. Es bleibt also nichts liegen, was noch etwas über dich sagt.
  • Gassenfenster und Nachbarwinken: bis du es wegräumst — das Fenster mit dem Zumachen (der Platz wird dann wieder frei), ein einzelnes Winken mit dem Wegräumen, alles zusammen mit dem Konto. Es gibt hier keine Frist, die von selbst läuft, und das ist Absicht: Ein Fenster, das nach Wochen von allein verschwände, wäre für die Nachbarn dasselbe Bild wie ein Mensch, der gegangen ist. Nach 14 Tagen ohne Änderung sehen die Nachbarn es als still; das ist eine Anzeige und keine Löschung, die Zeile bleibt unangetastet stehen.
  • Anmeldesitzungen: höchstens 30 Tage. Abgelaufene Sitzungen werden selbsttätig entfernt; ohne dieses Aufräumen wüchse die Tabelle mit jeder je erfolgten Anmeldung weiter.
  • Gerätebindungen: bis du das Gerät vergisst oder es durch ein neues ersetzt.
  • Tageszähler und Einzelposten der Abrechnung, Bestellungen: unbefristet — es gibt heute kein Aufräumen dafür. (Bestellungen kann es heute noch gar nicht geben: Es ist nichts zu kaufen. Die Frist gehört trotzdem hierher, weil sie an der Bauweise hängt und nicht daran, ob schon jemand etwas gekauft hat.) Eine Frist ist festzulegen: Aufbewahrungsfrist für Abrechnungsdaten und Bestellungen festlegen; handels- und steuerrechtliche Pflichten prüfen
  • Zuhör-Messung: unbefristet wie die Abrechnungszeilen darüber — sie ist aber keine Abrechnung, sondern die Messreihe, an der entschieden wird, ob das Zuhören eine eigene Tagesgrenze bekommt. Fällt mit dem Konto.
  • Sicherungen: auf dem Server die zwölf jüngsten Stündlich-Kopien (rund zwölf Stunden), beim Betreiber die 30 jüngsten Tages-Kopien (rund 30 Tage). Die längere der beiden gilt.
  • Gespräche: im freien Plan 30 Tage, danach räumt der Dienst sie selbsttätig fort. Im Pro-Plan gibt es heute keine Frist — sie bleiben, bis du sie löschst. Eine Frist dafür ist festzulegen: Aufbewahrungsfrist für Gespräche im Pro-Plan festlegen
  • Sprachaufnahmen, Bildschirmausschnitte, Kamerabilder: werden vom Relay überhaupt nicht gespeichert. Wie lange die beteiligten externen Anbieter etwas halten, richtet sich nach deren Bedingungen — der Relay verlangt von ihnen ausdrücklich, nichts aufzubewahren (Abschnitt 7).

Cookies

Im Browser wird genau ein Cookie gesetzt: kira_sid, dein Anmeldetoken. Es ist HttpOnly — Skripte im Browser kommen nicht daran — und es ist widerrufbar: Der Server führt eine eigene Freigabeliste, und beim Abmelden wird der Eintrag dort gelöscht. Das Token ist damit sofort wertlos, unabhängig von seiner Restlaufzeit.

Es gibt keine Werbe-Cookies, keine Zählpixel, keine Einbindung fremder Analysedienste — und deshalb auch keinen Zustimmungsbanner.

Datensicherheit

  • Passwörter werden nur als abgeleiteter Streuwert mit eigenem Salz gespeichert; der Vergleich beim Anmelden läuft zeitkonstant, damit sich aus der Antwortdauer nichts ablesen lässt.
  • Auf deinem Gerät liegt kein Anbieterschlüssel — nur ein widerrufbares Sitzungstoken. Das ist der eigentliche Grund für den Relay.
  • Jede Anfrage trägt die Gerätebindung: Ein entwendetes Token allein nützt auf fremder Hardware nichts.
  • Anmeldeversuche sind je Adresse begrenzt — zehn je Stunde, gleichmäßig nachtropfend; Registrierung und Anmeldung teilen sich dieselbe Grenze, damit die Registrierung nicht zum bequemeren Weg wird, Adressen durchzuprobieren.
  • Ausgehende Verbindungen des Relays gehen nur an drei fest eingetragene Adressen; Weiterleitungen werden abgelehnt.
  • Beim Aufrufen einer Webseite prüft der Relay vorher, dass die Zieladresse nicht in ein internes Netz zeigt.
  • Antworten tragen X-Content-Type-Options: nosniff und Referrer-Policy: no-referrer.
  • Jede Zeile der Datenbank gehört genau einem Konto; jede Abfrage bindet die Kontokennung fest ein, und die Kennung stammt immer aus der geprüften Sitzung — nie aus etwas, das ein Client mitschickt.

Wie dein Gespräch gespeichert ist

Verschlüsselt gespeichert. Wir halten einen Notschlüssel, damit wir dir helfen können, wenn du dein Passwort vergisst.

Jedes Konto hat einen eigenen Schlüssel. Er liegt zweifach verpackt in der Datenbank: einmal mit deinem Passwort und einmal mit unserem Notschlüssel. Der private Teil dieses Notschlüssels liegt nicht auf dem Server — er wird getrennt davon verwahrt, und der Server prüft bei jedem Start, dass er dort auch wirklich nicht liegt.

Was das für dich bedeutet, in beide Richtungen:

  • Wer die Datenbank oder eine Sicherungskopie in die Hände bekommt, bekommt keinen Wortlaut. Das war vorher anders.
  • Wenn du dein Passwort vergisst, ist dein Verlauf nicht verloren. Genau dafür gibt es den Notschlüssel.
  • Wir könnten mitlesen. Wer einen Notschlüssel hält, kann öffnen — das gehört zu dieser Bauweise dazu und lässt sich nicht wegformulieren. Was wir dafür tun: Jeder Gebrauch des Notschlüssels wird protokolliert und erscheint mit Zeit und Grund in deiner Auskunft (Abschnitt 13). Du kannst also nachsehen, ob es passiert ist, statt uns glauben zu müssen.
  • Während Aphenius für dich denkt, muss der Text kurz entschlüsselt im Arbeitsspeicher des Servers stehen. Anders ist eine Antwort aus der Wolke nicht zu bekommen.

Notizen, Aufgaben, Lesezeichen und dein Gedächtnis liegen weiterhin im Klartext in der Datenbank. Die Verschlüsselung deckt heute das Gesprächsprotokoll und die Fern­aufträge ab, nicht diese vier.

Nicht im Klartext liegen: dein Passwort, deine Gerätekennung und dein Anmeldetoken — von allen dreien speichert der Server nur einen Streuwert.

Welche organisatorischen Maßnahmen daneben getroffen sind — wer Zugriff auf den Server hat, ob die Sicherungen verschlüsselt liegen, welcher Meldeweg bei einer Panne gilt — gehört hierher, sobald es festgelegt ist:

Technische und organisatorische Maßnahmen des Serverbetriebs beschreiben

Deine Rechte

Dir stehen die Betroffenenrechte der DSGVO zu: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20), Widerspruch (Art. 21) sowie der Widerruf erteilter Einwilligungen.

Weil eine Datenschutzerklärung leicht ein Recht beschreibt, das die Software nicht einlöst, hier getrennt: was heute funktioniert, und was nicht.

Was heute funktioniert

  • Ein Paket deiner Daten — als eine Datei zum Herunterladen. Darin: Notizen, Aufgaben, Lesezeichen, dein Gedächtnis, deine Konto-Einstellungen (die eine Zustimmung, deine individuellen Klasse-II-Abweichungen und den EU-Filter), deine Sinn-Verweise (zu welcher Notiz und welchem Merksatz eine Bedeutungs-Reihe besteht, bei welchem Modell und mit welchem Prüfwert — die 1024 Zahlen selbst stehen nicht darin: Aus ihnen liest niemand einen Satz, und sie machten die Datei unlesbar; löschen lässt sich der ganze Bestand mit einem Handgriff, indem du die Erlaubnis zurückziehst), deine Gespräche samt dem Wortlaut der Nachrichten, deine Fernaufträge (welches Gerät wann was bearbeitet hat — der Inhalt steht schon bei den Nachrichten), deine Geräte, deine Tageszähler und Abrechnungsposten, deine Zuhör-Messung (wie viele Zeichen und Rufe das Zuhören je Tag ergab), deine Wünsche, deine Kacheln, deine offenen Geschenk-Angebote — darin steht die Anrede des Absenders: sein Handle, oder seine E-Mail-Adresse, wenn er keinen hat —, deine gemieteten Fertigkeiten (welche, seit wann, ob aktiv — nicht deren Anweisungstext), deine Kommentare zu Bausteinen samt Stand und Antwort des Anbieters, deine Werkstatt-Einreichungen (Name, Satz und Manifest deines Werks, samt Stand und Satz des Betreibers), deine privaten Fassungen (eigene Kopien eines Regal-Werks samt ihrer Herkunft — sie sieht sonst niemand, auch nicht der Anbieter), deine Bestellungen, falls du je etwas kaufst (was, wann, zu welchem beim Kauf festgehaltenen Preis, samt Zahlungen, Rechnungsnummer und Rückgaben — heute gibt es noch nichts zu kaufen, das Feld ist dann leer), und die Wiederherstellungen: jede Öffnung deines Verlaufs mit dem Notschlüssel, mit Zeit und Grund. Seit dem 20. August 2026 auch dein Gassenfenster — Platz, Farbton und Gruss — und das Nachbarwinken, das bei dir angekommen ist; der Absender steht darin als Platz und nicht als Handle. Ebenfalls seit dem 20. August 2026: deine Päckchen samt dem Samen und dem Beleg zum Nachrechnen, deine gesammelten Sachen mit ihren Werten, und das erlebte Wetter deines Wesens. Nicht darin: die Sitzungsschlüssel — das sind Zugangsdaten und keine Auskunft, und in einer Datei, die du weitergibst, wären sie eine ausgehändigte Anmeldung; welche Geräte angemeldet sind, steht als Auskunft daneben. Und nicht darin: der verpackte Schlüssel deines Kontos — wer die Verpackung in der Hand hält, kann dein Passwort offline durchprobieren, so lange er will (Abschnitt 3).
  • Einzelnes löschen — jede Notiz, jede Aufgabe, jedes Lesezeichen, jeder Merksatz, jeder Wunsch und jeder eigene Kommentar lassen sich einzeln entfernen. Ein offenes Geschenk-Angebot verschwindet mit dem Ablehnen, eine gemietete Fertigkeit mit dem Kündigen, eine installierte Kachel mit dem Deinstallieren. Ein einzelnes Gespräch lässt sich löschen — es verschwindet damit auf allen deinen Geräten aus der Liste; seine Nachrichten verfallen danach mit der Frist aus Abschnitt 10, sofort und vollständig räumt sie nur das Konto-Löschen. Eine Werkstatt-Einreichung lässt sich zurückziehen, solange niemand entschieden hat — das beendet die Prüfung, ist aber keine Löschung: Die Einreichung bleibt mit genau diesem Stand für dich lesbar. Nicht einzeln löschbar sind deshalb die Werkstatt-Einreichungen, die Tageszähler, die Abrechnungsposten und die Wiederherstellungen — sie fallen erst mit dem Konto. Fernaufträge enden nach Minuten von selbst und werden einen Tag später weggeräumt (Abschnitt 3).
  • Das ganze Konto löschen — unter Konto → Konto löschen, mit deinem Passwort bestätigt. Endgültig: Alles, was oben im Datenpaket steht, fällt in derselben Sekunde mit. Vor dem Knopf steht, wie viel es ist.
  • Passwort ändern — unter Konto → Passwort ändern, mit dem bisherigen bestätigt. Alle anderen Geräte sind danach abgemeldet; an dem, an dem du sitzt, bleibst du angemeldet. Ein vergessenes Passwort lässt sich nicht zurücksetzen — siehe Abschnitt 14.
  • Geräte entziehen — ein Gerät lässt sich vergessen; seine Sitzungen enden damit sofort.
  • Abmelden — beendet die Sitzung serverseitig, nicht nur im Browser.

Zwei Knöpfe, die leicht verwechselt werden, und deshalb hier nebeneinander: Alles löschen im Panel räumt deinen Rechner — Notizen im Dokumentenordner, Aufnahmen, Protokolle, die Anmeldung. Konto löschen räumt das Konto beim Dienst. Der erste fasst das Konto nicht an; damit das niemanden überrascht, steht es in seiner Liste unter „Das bleibt liegen“, mit Anzahl und mit dem Weg, der es wirklich löscht.

Was heute nicht funktioniert

Siehe Abschnitt 14. Was dort noch steht, wird von Hand bearbeitet — ebenso jede Anfrage, für die es hier keinen Knopf gibt (Berichtigung, Einschränkung, Widerspruch). Eine formlose Nachricht an den Anbieter genügt:

E-Mail-Adresse für Betroffenenanfragen

Unabhängig davon steht dir ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichts&zshy;behörde zu — in der Regel am Ort deines gewöhnlichen Aufenthalts, deines Arbeitsplatzes oder am Sitz des Anbieters.

Was die Software heute nicht kann offen

Diese Abschnitte stehen hier, weil sie sonst als stille Falschaussage in der Erklärung landen würden. Sie sind vor dem Verkaufsstart zu klären oder zu bauen. Die ersten beiden sind keine Bauaufgaben, sondern Entscheidungen — und sie bestimmen, was in dieser Erklärung überhaupt stehen kann.

Entschieden: Ja, wir halten einen Notschlüssel seit 13.08.2026

Diese Frage stand hier lange offen. Sie ist beantwortet: Deine Gespräche liegen verschlüsselt, und wir halten einen Notschlüssel, damit wir dir bei einem vergessenen Passwort helfen können. Der Preis dafür ist, dass wir öffnen könnten — deshalb hinterlässt jeder Gebrauch eine Spur, die in deiner Auskunft auftaucht. Die Einzelheiten stehen in Abschnitt 12.

Was weiterhin offen ist: Notizen, Aufgaben, Lesezeichen und das Gedächtnis sind noch nicht verschlüsselt, und der Altbestand aus der Zeit davor ist es nicht und wird es nicht mehr.

Unbekannt: wo der Server steht

In welchem Land und bei welchem Anbieter die Maschine läuft, die den Relay trägt, ist in den Projektunterlagen nirgends festgehalten — es gibt eine durchgerechnete Alternative, aber keine Angabe zum tatsächlichen Betrieb. Ebenso wenig sind Plattenplatz und Arbeitsspeicher dieser Maschine dokumentiert; ohne sie hat die Aufbewahrungsrechnung aus Abschnitt 8 keinen Bezugspunkt.

Das ist keine Formalie: Am Land hängt, ob die Speicherung selbst schon eine Übermittlung in ein Drittland ist — und damit ein ganzer Abschnitt dieser Erklärung.

Ein Empfänger ohne auffindbare Datenschutzerklärung

Beim Anbieter der Websuche ließen sich am 12.08.2026 weder Datenschutzerklärung noch Nutzungsbedingungen abrufen; beide Adressen antworteten mit 404. Da Suchanfragen häufig persönliche Fragen enthalten, ist vor dem Verkaufsstart zu klären, ob dieser Empfänger bleibt.

Ein vergessenes Passwort lässt sich nicht zurücksetzen

Ändern geht seit dem 13.08.2026 (Abschnitt 13). Zurücksetzen nicht: Wer sein Passwort vergisst, verliert den Zugang zu seinem Konto — und damit auch die Möglichkeit, seine Rechte selbst auszuüben.

Das ist keine vergessene Funktion, sondern eine Folge zweier anderer Lücken. Ein Rücksetzweg braucht einen Mailversand, den es nicht gibt — und er bräuchte eine bestätigte E-Mail-Adresse, die es ebenfalls nicht gibt (nächster Absatz): Ein Rücksetzlink ginge sonst im Zweifel an eine fremde Adresse und wäre ein zweiter Weg in ein fremdes Konto. Ob es ihn je geben darf, hängt zudem an der ersten Frage dieses Abschnitts — hält der Anbieter einen Zweitschlüssel?

Bis dahin gilt: Schreib dein Passwort auf. Eine Anfrage an den Anbieter kann es nicht ersetzen.

Die E-Mail-Adresse wird nicht bestätigt

Bei der Registrierung wird nicht geprüft, ob die angegebene Adresse dir gehört. Damit lässt sich ein Konto auf eine fremde Adresse anlegen — und eine Auskunftsanfrage an diese Adresse wäre dann eine Auskunft an die falsche Person.

Es gibt keine Altersschwelle

Die Registrierung fragt nur nach E-Mail und Passwort. Ein Mindestalter wird weder erfragt noch geprüft — siehe Abschnitt 15.

Kein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, keine Verträge

Zu keinem der Empfänger aus Abschnitt 6 ist im Projekt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung hinterlegt, und ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten existiert nicht. Beides ist vor dem Verkaufsstart anzulegen.

Minderjährige

Aphenius richtet sich nicht an Kinder. Technisch wird das heute nicht durchgesetzt: Die Registrierung erfragt kein Alter. Welches Mindestalter gelten soll und wie es geprüft wird, ist festzulegen:

Mindestalter und Prüfung festlegen; Art. 8 DSGVO rechtlich bewerten

Was nicht passiert Zusage

  • Deine Daten werden nicht verkauft und nicht zu Werbezwecken weitergegeben.
  • Es wird keine Werbung eingeblendet, es gibt kein Werbe-Tracking und keine Profilbildung zu Werbezwecken.
  • Der Anbieter verwendet deine Gespräche, Notizen oder Erinnerungen nicht, um Modelle zu trainieren — und verlangt dieselbe Bedingung bei jeder Anfrage von den beteiligten Modell-Anbietern (Abschnitt 7).
  • Es findet keine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Aphenius erzeugt Antworten und Vorschläge; die Entscheidung triffst du.

Änderungen dieser Erklärung

Ändert sich, was Aphenius verarbeitet, ändert sich diese Seite. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung mit dem oben genannten Stand. Änderungen, die über Klarstellungen hinausgehen, werden im Konto angekündigt, bevor sie gelten.